Kultursommer 2021

Mit Musical, Oper, Konzerten und Workshops startet die Freie Volksbühne auf dem Rothenburgsorter Marktplatz in den Open-Air-Sommer. Das Publikum erwartet ein liebevoll kuratiertes Festival, das den Stadtteilan den Elbbrücken um einen neuen kulturellen Höhepunkt bereichert und die Volksbühne als junge kulturelle Institution Hamburgs etabliert.

Hier finden Sie in den nächsten Tagen detaillierte Informationen zum Festival und den Kontakt zum reservieren von Tickets. Wir freuen uns auf Sie. 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Reservierung erbeten unter freie.volksbuehne.rbo@gmail.com.

Hier stehen wir Ihnen auch gern für alle weiteren Fragen zur Verfügung.

Donnerstag, 22.7.2021, 18:00 Uhr
Opera on Tap Gala

Opera on Tap ist zurück! Eine Operngala mit Opernhits vom Barock bis zur Moderne. Sopran: Kathryn Wieckhorst, Anne Elizabeth Sorbara, Julia Appel, Mia Kirsch. Mezzosopran: Franziska Buchner. Bariton: Dimitri Pisarev. Klavier: Makiko Eguchi.

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Freitag, 23.7.2021, 18:00 Uhr
Frank Logemann und Tjaard Kirsch

Musical-Star Frank Logemann singt geliebte und beliebte Songs. Am Klavier Tjaard Kirsch.

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Samstag, 24.7.2021, 18:00 Uhr
Hamburger Klarinetten Ensemble

Bettina Meske, Sängerin
und Tjaard Kirsch, Klavier

Die Hamburger Klarinetten Ensemble spielt Arrangements aus Opern und Musical.

Bettina Meske singt Musical-Songs und eigene Lieder, am Klavier: Tjaard Kirsch.

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Sonntag, 25.7.2021, 17:00 Uhr
La Tosca
Musiktheater nach Giacomo Puccini.

Speziell für die Volksbühne eingerichtete Fassung der Oper TOSCA.

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Montag, 26.7.2021, 18:00 Uhr
Laura Saleh und Kristin Heil

Songs und Lyrik zum Feiern, Nachdenken, mitschwingen.

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Dienstag, 27.7.2021, 18:00 Uhr
“Dick im Geschäft”

André Haedicke singt in seinem Soloprogramm, mal kraftvoll-dynamisch, von seiner Liebe zu Torten und dann wieder melancholisch-leise von der Frage: “Ist da noch mehr?” Mit Michael Lieb am Klavier.

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Mittwoch, 28.7. 2021, 18:00 Uhr
Skilbeck

Bombastische Bässe, sagenhafte Soli und rollende Rhythmen, gepaart mit Jazz, Rock und Techno, vermischt zu einem Gebräu aus Energie, Melancholie und Leidenschaft, welches keine Augen trocken lässt – das ist die Band Skilbeck.

Max Rademacher: Tenorsaxophon / Kontrabassklarinette
Max Boehm: Altsaxophon / Baritonsaxophon
Leon Saleh: Schlagzeug

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Donnerstag, 29.7.2021, 18:00 Uhr
Hip Hop Akademie Hamburg

Sängerin Precious und Tänzer bringen die HipHop Academy Hamburg nach Rothenburgsort.

17:00 Tanz-Workshop für junge Menschen.

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Freitag, 30.7.2021, 18:00 Uhr
Leah Gordon und Michael Ashton

Evergreens aus den 20er und 30er Jahren, liebevoll ausgewählt und serviert.

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Samstag, 31.7.2021, 18:00 Uhr
Kathryn Wieckhorst und Klaus Wiegmann

Kathryn und Klaus präsentieren einen lustigen Abend mit Klassik, Musicals und ein bisschen Pop/Rock, außerdem mit witzigen Anekdoten von Klaus.

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Sonntag, 1.8.2021, 17:00 Uhr
Str8 Voices A capella

Das A Capella Konzerterlebnis. Die jungen Vollblutmusiker brillieren mit ihren solistischen Fähigkeiten ebenso wie ihren stimmgewaltigen Sound als harmonisches Ganzes.

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Montag, 2.8.2021, 18:00 Uhr
Bastien und Bastienne

Wolfgang Amadeus Mozart schrieb das Singspiel „Bastien und Bastienne“ 1768 im Alter von 12 Jahren. In der Inszenierung von Regisseur Björn Kruse erleben Jung und Alt eine packende Geschichte um die wahre Freundschaft zwischen zwei Kindern. Bastien: Hubert Schmid. Bastienne: Leonore Laabs. Klavier: Valentin Kirsch.

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Dienstag, 3.8.2021. 18:00 Uhr
Musical-Konzert „From Father to Son”

Peter Frank und Johann Zumbült präsentieren Lieblingssongs aus den Genres Musical und Pop/Rock.

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Mittwoch, 4.8.2021, 18:00 Uhr
Cordula Decker mit der Hargassner Mohr Band-Stepptanz Performance

Cordula Decker zeigt eine spektakuläre Steppperformance, bei der Livemusik und Tanz zu einer Einheit verschmelzen.

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Donnerstag, 5.8.2021, 18:00 Uhr
Steffan Matthewes und Martin Gonschorek

Träumereien der musikalischen Romantik – für Flöte und Klavier.

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Freitag, 6.8.2021, 18:00 Uhr
Sommernachtstraum

Die Buchadaption des bekannten Schauspiels wird gelesen von Schauspieler und Sänger Julian Kirsch. Die Pianistinnen Michèle Schröder und Erike Kirsch spielen dazu Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

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Samstag, 7.8.2021, 18:00 Uhr
Unter anderem Max

Singer-Songwriter, Gitarrist und Pianist Max Kühlem: Folkige Stücke mit deutschen Texten und melancholischem Einschlag werden zu freundlichem, schillernden Pop, werden zu Hamburger Schule, werden zu Americana. In neuen Songs geht es um die Klima-Proteste, die unstillbare Sehnsucht nach einem anderen Leben im Homeoffice, die Schwierigkeit, nach einer langen Zeit der Erstarrung wieder ins Leben zu finden.

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Sonntag, 8.8.2021, 17:00 Uhr
Nimmerwiedermehr

Konzertante Aufführung des mehrfach preisgekrönten Musicals über das Kinderkrankenhaus Rothenburgsort. Mit Laura Saleh, Svea Lüth, Michaela Schober, André Haedicke, Georg Münzel, Annika Brunhs, Kathryn Wieckhorst.

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Opera on Tap Gala-22 Juli, 18:00 Uhr

Opera on Tap Hamburg ist zurück! Sie singen eine Operngala mit Favoriten vom Barock bis zur Moderne und freut sich darauf, das Publikum zu begeistern und zu verzaubern. Sänger: Kathryn Wieckhorst, Anne Sorbara, Julia Appel, Mia Kirsch, Franziska Buchner, und Dimitri Pisarev, mit Makiko Eguchi am Klavier.

Anne Elizabeth Sorbara ist Lyrische-Koloratursopranistin aus Toronto, Kanada. Bisherige
Engagements hatte sie in Berlin, München und eine deutschlandweite Tournee. Sie ist
regelmäßiger Gast an der Kammeroper Hamburg. Dort war sie bisher in den Rollen Clorinda/La
Cenerentola, Ciboletta/Eine Nacht in Venedig, Pamina/Die kleine Zauberflöte, Papagena/Die
Zauberflöte und Morgana/Alcina zu sehen. In der nächsten Spielzeit freut sich Anne darauf, die
Rollen Giannetta/L’elisir d’amore, die Titelrolle in Däumelinchen sowie Sandmann und Taumann
in Hänsel und Gretel zur Lebendigkeit zu bringen. Ihr stehen komödiantische Rollen, aber auch
dramatische Partien liegen ihr am Herzen. Teil ihres Repertoires sind Gilda, Zerbinetta und
Adina. Ihre Kritiker*innen beschreiben sie als: „Temperamentvoll, Lebendigkeit mit Charme,
sehr präsent auf der Bühne, eine klare und kräftige Stimme, mit einem unverwechselbarem
Stimmtimbre und stimmlicher Wandlungsfähigkeit.”
Julia Appel studierte Gesang an der Herzen Universität bei Prof. L. Schewtschenko. Sie ist
Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe.
2010 feierte Julia ihr Debüt mit der Messe in G-Dur von Schubert. Seit der Spielzeit 2014/15 ist
sie Mitglied des Ensembles «Peterburg’s Operette». Hier sang sie Partien wie jene der Fürstin
Fedora in «Die Zirkusprinzessin», Juliska in «Der Zigeunerprimas» (E. Kálmán), Rosalinda in
«Die Fledermaus» (J. Strauß), Clarice in «Truffaldino aus Bergamo» (A. Kolker).
Sie bildete sich in Gesangworkshops bei den Lehrern wie J. Obraszowa, E. Blahová, M. Diaz
weiter. Dazu arbeitete Julia unter Dirigenten wie F.-X. Roth, P. Smelkov, J. Mall, M. Nikolaew.
2017/18 hat sie beim Orchester der MMA von Kirov als Solistin gearbeitet.
Zu den Konzertaktivitäten von Julia gehörten Tourneen durch Russland und Europa. Auftritte
auf verschiedenen Bühnen sowie Laeiszhalle, Opernhaus Saratow, Philharmonie in Kurgan und
St. Petersburg runden das künstlerische Profil von Julia ab.
Seit ihrem fünften Lebensjahr steht die Mezzosopranistin Franziska Buchner auf der Bühne. Sie absolvierte ihr Studium an der MH Lübeck.
Als Konzertsolistin sang sie unter anderem im Berliner Konzerthaus und dem Michel in Hamburg. In der Berliner Philharmonie wird sie im Oktober 2022 zu hören sein.
Der schauspielerische Aspekt der Oper liegt ihr sehr: sie sang in der Theaterakademie Hamburg die Hauptrolle in CYCLOPS und ein Jahr später in der Staatsoper Hamburg die Famigliari in L’incoronazione di Poppea.
Nach ihrem Debüt am Theater Lübeck sprach die neue Musikzeitung von „ausdrucksvollem Mezzo“.
17/18 war sie solistisch am Thalia Theater zu hören. Ein Gastspiel der Produktion führte sie ins Theater an der Wien.
Seit April 2019 ist sie in Wagners Ring in 90 Minuten im Opernloft Hamburg zu erleben.
Im letzten Jahr erarbeitete sie mehrere Streamingformate und nutzte die Zeit zur stimmlichen Weiterentwicklung. Erfolgreiche Vorsingen und Konzertanfragen belohnen ihren steten Optimismus.
www.franziskabuchner.de
Kathryn Wieckhorst, geboren in New York, ist eine in Hamburg lebende Sopranistin. Sie wird Auszüge aus Puccinis Tosca in dem Haus im Park in Bergedorf im Juli 2021 singen. In August wird sie Zeliha in der Weltpremiere von Planet Billstedt mit dem KulturPalast Billstedt singen. Zuletzt sang Kathryn die Europapremiere von A Love Letter from Rosa Luxemburg mit Musik von Leonard Lehrman nach den Worten von Rosa Luxemburg. Weitere Rollen: Konstanze in Die Entführung aus dem Serail; Königen der Nacht in Die Zauberflöte; Violetta in La Traviata; Lady with a Cakebox in Postkarte aus Marokko; Suor Angelica in Suor Angelica; die Lady mit den Tattoos in Ich bin der Welt abhanden gekommen; die Gräfin in Le Nozze di Figaro; Musetta in La Bohéme; Micaela in Carmen, Mme. Goldentrill in Der Impresario; Fiordiligi in Cosi fan tutte; Blanche in Dialoge der Karmeliten usw. Sie hat mit Kompanien in den USA, Deutschland, Griechenland, und Italien gesungen. Sie war auch zweimal als Solistin in der Carnegie Hall aufgetreten.
Mia Kirsch ist eine angehende Sopranistin, die momentan an der Universität Hamburg Systematische Musikwissenschaft im Master studiert, nachdem sie an dem Institut schon ihren Bachelor absolviert hat. Im Privatstudium bildet sie sich als Sängerin aus und singt dort klassisches Repertoire sowie Musical. Bereits mit sieben Jahren sammelte Mia Kirsch erste Bühnenerfahrungen in dem Musical „Emil und die Detektive“ im Operettenhaus Hamburg. Danach folgten weitere Kinderrollen in verschiedenen Musicals, wie zum Beispiel die kleine Cosette in „Les Misèrables“ an den Freilichtspielen Tecklenburg. Nun freut sie sich mit erfahrenen Sänger*innen auf der Bühne am Rotheburgsorter Marktplatz singen zu dürfen. 
Dimitri Pisarev ist ein vielversprechender Bariton der neuen Generation, der sein ganzes Leben der
Kunst der Musik gewidmet hat. Seit der Spielzeit 2013/14 war er Ensemblemitglied des St. Petersburger
Zazerkalie Theaters, wo er in unterschiedlichen Rollen auf der Bühne zu sehen war. Darüber hinaus
gestaltete er Liederabende u.a. erneut in St. Petersburg und einige symphonische Konzerte z.B. K. Orffs
„Carmina Burana“ und S. Rachmaninows „Der Frühling“. Zu den Konzertaktivitäten von Dimitri gehören
Auftritte innerhalb Russlands (Roter Platz in Moskau, Philharmonien von St. Petersburg, Nowosibirsk,
Omsk) als auch weltweit (China, Finnland, Schweden, Türkei). Dimitri arbeitete mit Dirigenten
zusammen u.a. mit M. Jansons, V. Gergiev, F.-X. Roth, J. Temirkanov.
In Leningrad geboren, schloß er 2007 sein Gesangsstudium an der Glinka-Chorschule mit Auszeichnung
ab und studierte anschließend an der Herzen Universität Gesang und am Sankt Petersburger
Konservatorium Dirigieren und Chormusik.
Makiko Eguchi wurde in Tokyo geboren. Nach ihrem Abschluss an der
University of Fine Arts and Music Tokyo, kam sie nach Deutschland, und schloss
ihr Aufbaustudium am Hamburger Konservatorium in Liedbegleitung /
Korrepetition mit Auszeichnung ab.
Seit April 2008 ist sie musikalische Leiterin am Opernloft (Junges Musiktheater
Hamburg), korrepetiert an der Hamburger Kammeroper (Allee Theater), der
Taschenoper Lübeck, im Jungen Forum der Hochschule für Musik und Theater
Hamburg und am Hamburger Konservatorium.
Makiko Eguchi weist eine rege Konzerttätigkeit als Liedbegleiterin auf und war
Mitglied/Stupendiatin als Pianistin in Live Music Now in den beiden Städte,
Rostock und Hamburg. Sie nahm an Meisterkursen bei Prof. Ernst Haefliger,
Prof.Norman Shetler und Prof. Charles Spencer teil.
Als Meisterkursbegleiterin trat Makiko Eguchi mehrfach in Erscheinung, im Fach
Gesang bei u.a. Prof. Tanya Aspelmeier, Knut Schoch, Klaus-Dieter Jung, Martin
Schebesta, Prof. Kurt Widmer, KS Angela Denoke und Prof. Margreet Honig.
2011 war sie als Hospitantin unter dem Chor Direktor Thomas Lang und Solo
Repetitor Stephen Hopkins an der Wiener Staatsoper.
Ihre vielfältige musikalische Tätigkeit ist umfangsreich, seit März 2015 ist sie als
Kirchenmusikerin tätig und mit vielen verschiedenen Chöre, u.a. Balthasar
Neumann Chor (Leitung : Thomas Hengelbrock), arbeitet sie als Chorleiterin und
auch als Korrepetitorin.
Seit 2014 ist sie als Dozentin für Fach Korrepetition am Hamburger Konservatorium
tätig.

Frank Logemann und Tjaard Kirsch-23 July, 18:00uhr

                                        
Frank Logemann

ist deutscher Schauspieler und Sänger. Seit über 30 Jahren steht der Wahlhamburger nahezu  allabendlich in unterschiedlichsten Rollen auf deutschen Theaterbühnen. In seiner Vita finden sich  Hauptrollen in unzähligen bekannten Musicalproduktionen wie Mamma Mia, Cats, Rocky, Wunder von Bern , Kinky Boots, Elisabeth, Glöckner oder  Les Misérables.  Zuletzt stand er als „Mr. Morse „ und „Hotelmanager Mr. Thompson“ in „Pretty Woman“  im Hamburger Theater an der Elbe auf der Bühne, sein nächstes Engagement führt ihn zu „Wicked“ in die Neue Flora. Seine Bühnenauftritte ergänzt er durch regelmäßige Auftritte in  Fernsehserien wie  Großstadtrevier, Unter Uns,  Soko Köln , Soko Wismar sowie durch unzählige Synchronrollen (siehe www. franklogemann.de). Zuletzt hat er seine neue Single „Hater“ veröffentlicht, mit  der er mit der Hasskultur im Internet abrechnet.

Gitarre, Keyboard, Drum-Programmierung, alle Instrumente werden im eigenen Studio eingespielt, die deutschen Texte sind meist selbst geschrieben 
Das Bindeglied der sehr vielschichtigen Musik zwischen Pop, Rock, Blues und Funk ist dabei eindeutig die Gitarre und die einzigartige Stimme. 

Für Frank Logemann ist das Songschreiben keine Therapie. „Auf der Bühne kann ich alles ausleben wenn ich mal ein Ventil brauche. Ich bin eher auf der Suche nach kraftvollen Momentaufnahmen und Gefühlen im Leben, die ich erlebe oder erinnere und in Musik konservieren möchte. Und wenn es anderen hilft, indem sie sich dort wiederfinden, verstanden fühlen oder sie einfach Spaß haben an der Kraft der Musik, dann habe ich schon viel erreicht“ . 
Der große Vorteil des fortgeschrittenen Alters ist dabei, dass es über mehr zu berichten gibt als etwa immer wieder über die erste Liebe. 

Die eigene Musik zu performen ist natürlich etwas ganz Besonderes und erstaunlicherweise in vielerlei Hinsicht anders als das tägliche Singen auf der Bühne: im Theater singt man in der „Rolle“, bei der eigenen Musik ist man in erster Linie man selbst und kann sich andererseits nicht hinter einer Rolle „verstecken“.  
Bevor Tjaard Kirsch seine Liebe zum Musical entdeckte, absolvierte er das klassische Kapellmeisterstudium in seiner Heimatstadt Hamburg.
Über die Stationen Flensburg und Gießen, wo er als Korrepetitor tätig war, kam er wieder nach
Hamburg zurück, um am Operettenhaus Dirigent bei der deutschen Produktion von „CATS“ zu
werden. Im Anschluss daran war er für die Stage Entertainment Shows „Der König der Löwen“,
„Mamma Mia“, und „Liebe stirbt nie“ tätig. Er dirigierte am Stadttheater Lüneburg und leitete eine
Produktion von „Evita“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg. Als stellvertretender musikalischer Leiter war er am Musicaltheater Bremen tätig, wo er in enger Zusammenarbeit mit den Autoren bei der europäischen Erstaufführung des Musicals „Marie Antoinette“ mitgewirkt hat. Seit vielen Jahren ist Tjaard Kirsch musikalischer Leiter der Freilichtspiele Tecklenburg.
Für die AIDA-Kreuzfahrtschiffe arbeitet er als musikalischer Einstudierer und Supervisor der
Showensembles. Auch wenn ihn sein Werdegang nach einer klassischen Grundausbildung überwiegend in große Musicalproduktionen geführt hat, ist er froh, dass ihm am Hamburger Alleetheater die Möglichkeit gegeben wird, seine Liebe zur klassischen Musik in den Kinderopern zu äußern. So hält er die Verbindung zu seinen klassischen Wurzeln und kann außerdem seine Erfahrung als Musicaldirigent bei der Komposition der Kindermusicals einbringen, die seit einigen Jahren regelmäßig auf dem Spielplan stehen. Eine Herzensangelegenheit ist ihm auch das Unterrichten. Für die Arbeit mit Studenten wurde er an die Musikhochschule/Münster, die Stage School/
Hamburg und die Neue Akademie der darstellenden Künste verpflichte

Hamburger Klarinetten Ensemble/Bettina Meske-25 Juli, 18:00uhr

Durch ihre vielseitigen Auftritte hat die amerikanische Klarinettistin, Pamela Coats, einen Namen für sich in
Europa sowie in den Vereinigte Staaten gemacht. Als Solistin und Kammermusikerin hat sie an zahlreichen
Projekten mit Auftritten im Gasteig München, Beethovenhaus Bonn, in der Berliner Philharmonie, in der
Ella Fitzgerald Hall (USA) und dem Chicago Cultural Center (USA) teilgenommen. Pamela Coats ist
Gründungsmitglied der International Chamber Artists (Chicago Symphony Orchestra Mitglieder) in Chicago
und agiert des Weiteren als Künstlerische Leitung des Sinfonietta VivazzA. Ihre Orchester-Erfahrungen
beinhalten Opern und Symphonische Projekte wie z.B. Radio-Produktionen des WDR Musikfest,
Deutschlandfunk, National Public Radio (Chicago/New York/North Carolina), Rom Festival Orchestra,
Deutsche Oper am Rhein und dem Gateways Music Festival im Rochester, New York.
Sonja Jünemann, in Hamburg geboren, studierte Klarinette in Berlin bei Prof. Karl-Heinz Steffens und
später bei Prof. François Benda, im Erasmus-Programm in Helsinki bei Harri Mäki und als Masterstudentin
in Rostock bei Prof. Heiner Schindler.
Erfahrung im Orchesterbetrieb sammelte sie u.a. mit den Mannheimer Philharmonikern, der Norddeutschen
Philharmonie Rostock und der Neubrandenburger Philharmonie. Auch Kammermusik spielt sie mit großer
Leidenschaft und unternahm in verschiedenen Formationen Konzertreisen durch Deutschland und Europa. In
Hamburg ist sie seit einigen Jahren regelmäßig in der Hamburger Kammeroper zu hören und sie ist
Klarinettistin und Gründungsmitglied des „Rungholt Ensemble Hamburg“.
Sonja Jünemann unterrichtet Klarinette am Hamburger Konservatorium und an der Jugendmusikschule
Hamburg.
Farac Akbarov wurde in Baku, Aserbaidschan, in eine Musikerfamilie geboren. Er begann seine
Klarinettenausbildung am Staatlichen Konservatorium der Universität Trakia als Schüler seines Vaters
“Aserbaidschanischer Staatskünstler” Prof. Ali Akbarov in Turkey. Er machte Bachelor an der Nationalen
Musikakademie “Prof. Pantcho Vladigerov” bei Ao. Prof. Borislav Yotzov in Bulgarien, Master am
Staatlichen Konservatorium “Bruno Maderna” bei Prof. Piero Vincenti in Italien und Konzertexamen an der
Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Alexander Bachl in Deutschland. Farac Akbarov hat
Solo-Ausführung, Kammermusik, Orchestra und pädagogische Praxis studiert.
Als Gewinner des 1. Preises beim Internationalen Musikwettbewerb “Junge Virtuosen” 2014 wurde Farac
Akbarov mit einer von Fratelli Patricola handgefertigten Klarinette ausgezeichnet. Er ist auch der 1.
Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs “Mimar Sinan Rotary Club” in der Türkei, 1. Preisträger
des 4. Interregionalen Wettbewerbs “Amilcare Zanella” in Italien, 1. Preisträger des 2. Nationalen
Wettbewerbs für Musikalische Aufführung ” Die Klarinette “in Italien und 3. Preis Gewinner des 14.
Internationalen Carlino-Klarinettenwettbewerbs in Italien.
Akbarov war der Solist für viele verschiedene Orchester wie; Staatliches Kammerorchester von
Aserbaidschan nach Gara Garayev in der “Philharmonie” von Baku, Sofia Philharmonic Orchestra, Classic
FM Orchestra of Sofia, Rousse Philharmonic Orchestra und Balkan Symphony Orchestra. Er wurde auch
eingeladen, an verschiedenen Festivals und Konzerten wie; Internationales Musikfestival “Maryino Music
Assamblies”, Konzert zum Jubiläum von Prof. Pantcho Vladigerov im Kleinen Saal des Moskauer
Konservatoriums, Meisterwerke Slawischer Musikalischer Kreativität, Europäisches Musikfestival in Italien,
Europäisches Musikfestival in Bulgarien, Cremona Windmühlen – Cremona Mondomusica, Istanbul
Bläserfestival.
Bettina Meske, Sängerin
Bettina Meske und Tjaard Kirsch feiern Wiedersehen.


Mit  Musik. Und mit Publikum!


Tjaard Kirsch, der hochgeschätzte Dirigent und Pianist, als
musikalischer Leiter seit vielen Jahren verantwortlich für die grossen Erfolge der Festspiele in Tecklenburg und Bettina Meske, die Berliner Sängerin und Schauspielerin, über die der renommierte Journalist
Wolfgang Aschenbrenner vom BR  gesagt hat  sie „gehört zu den Leading
Ladies der deutschsprachigen Musicalszene“.
Bettina und Tjaard kennen sich aus der Zusammenarbeit in Tecklenburg  schon lange, Grund genug die Freundschaft auf Einladung des Hamburger
Kultursommers mit einer Auswahl besonderer Songs zu feiern.
Das Konzertprogramm umfasst Musicaltitel und eigene Songs, es wird ein sommerlich musikalischer Cocktail.

La Tosca-25 Juli, 17:00 Uhr

TOSCA erzählt von einer Welt, die voller doppelter Böden ist. Diese tun sich unversehens auf, lassen Menschen verschwinden, entziehen sie der Wirklichkeit, erzeugen das Gefühl des Ausgeliefertseins und der ständigen Gefahr. Der Maler Cavaradossi nimmt einen geflohenen Staatsgefangenen auf und setzt sich damit selbst der Staatsgewalt in Form von Folter und Tötung aus. Seine Geliebte, die Sängerin Floria Tosca, wird ungewollt zur Mitwisserin, zur Verräterin und schließlich selbst zur Mörderin und Selbstmörderin.

Das Stück hat mit der Drastik der auf der Bühne stattfindenden Gewalt die Zeitgenoss:innen der Uraufführung schockiert, gehört aber mittlerweile zu den populärsten des Genres. Im Zentrum steht eine Opernsängerin, die von sich selber sagt, sie würde nur der Kunst leben. Dieses Lebenskonzept ist zum Scheitern verurteilt: der Versuch, sich aus dem Terror, der sie umgibt, herauszuhalten, schlägt fehl. Man fühlt sich an einen Satz von Adorno erinnert, der feststellt, dass es kein richtiges Leben im falschen geben könne.

LA TOSCA schreibt die Konstellation dieser Oper über Macht, Liebe, Freiheit und Kunst in unsere Zeit weiter, indem sie die leidenschaftlich dramatische Musik Puccinis mit Theatertexten kombiniert, die die von Puccini gestellten Fragen in ihrer Zeitlosigkeit erfahrbar machen.

Kathryn Wieckhorst, Tosca – Kathryn Wieckhorst, geboren in New York, ist eine in Hamburg lebende Sopranistin. Sie wird Auszüge aus Puccinis Tosca in dem Haus im Park in Bergedorf im Juli 2021 singen. In August wird sie Zeliha in der Weltpremiere von Planet Billstedt mit dem KulturPalast Billstedt singen. Zuletzt sang Kathryn die Europapremiere von A Love Letter from Rosa Luxemburg mit Musik von Leonard Lehrman nach den Worten von Rosa Luxemburg im Glockenhaus in Lüneburg und in dem Alten Zollamt in Rothenburgsort. Kathryn sang eine ihrer Signature-Rollen, Fiordiligi in Cosi fan tutte, mit den Bergedorfer Musiktagen im Sommer 2018. Im September 2018 spielte sie Auszüge aus La Traviata im Rahmen der Lange Nacht der Literatur. Seit ihrem Umzug nach Hamburg ist sie in Liederabenden in Orten wie der Thomaskirche in Rothenburgsort, der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe und im Rahmen der Reihe Wohnzimmerliebe zu sehen. 2018 gab sie ihr italienisches Konzertdebüt in der Santa Croce Church in Florenz und sang das Sopransolo in Steve Edwards’ Ave Maria Mass mit MIDAM International. Sie arbeitet häufig mit bildenden Künstlern zusammen, trat im Levantehaus zur Eröffnung der jüngsten Galerie Kunststätte am Michel auf und war in Eckernförde für die Ausstellung “Seeing Sounds” im Natur und Kultur Carlshöhe e.V. zu sehen. im Jahr 2018.  Seit 2020 ist sie die „Managing Diva“ für den Hamburger Kapitel Opera on Tap geworden. Sie ist auch Mitbegründerin des Project Skycradle in Rothenburgsort.
Weitere Rollen, die sie gespielt hat, sind: Konstanze in Die  Entführung aus dem Serail; Königen der Nacht in  Die Zauberflöte; Violetta in  La Traviata; Lady mit einer Kuchendose in Postkarte aus Marokko; die Titelrolle in  Suor Angelica; die Lady mit den Tattoos in Ich bin der Welt abhanden gekommen; die Gräfin in Le Nozze  di Figaro; Musetta in La Bohéme; Micaela in Carmen, und Blanche in Dialoge der Karmeliten  mit Kompanien wie der Long Island Opera Company, dem Operntheater von Montclair, der Bel Cantanti Oper, dem Festival der Ägäis und mehr. Im Juli 2013 debütierte sie als Fiordiligi  in Mozarts Cosí  fan tutte beim Festival der Ägäis in Syros, Griechenland. Dort sang sie auch Mme. Goldentrill in Mozarts Der Impresario als Teil des griechischen Opernstudios. Kathryn war zweimal als Solistin in der Carnegie Hall mit MidAmerica Productions aufgetreten und sang die Sopransoli in John Rutters Requiem und Vivaldis  Gloria. Kathryn war auch eine solistische Mitsopranistin mit dem Gemini Youth Orchestra, Queens Symphony Orchestra, dem Nova Philharmonic,  OperaOggi, als Solistin in der Kathedrale von Saint Patrick und der Brooklyn Queens Conservatory Summer Opera Series, sang Musik wie das Sopransolo in Beethovens  Missa    Solemnis, Joel Mandelbaums The Past is Now,  Mahlers  Lieder eines Fahrenden Gesellen und die Sieben letzten Worte Christi von Dubois und Franck, unter vielen anderen.
Als talentierte Interpretin zeitgenössischer Musik (teilweise aufgrund ihrer angeborenen absoluten Tonhöhe) arbeitet Kathryn gerne mit einer Reihe lebender Komponisten zusammen, darunter Ellen Mandel, Lori  Laitman, Joel Mandelbaum, Bruce Saylor, Mario Stork, Daniel Felsenfeld und viele mehr.  2012 sang sie die Rolle der Barbara in der Uraufführung von Dr. Saylors The Imagemaker. 2022 wird sie die Rolle des Maman in der Europapremiere von Dr. Mandelbaums The Village singen, und in 2023 wird sie in Karlheinz Stockhausen’s Sternklang auftreten
Kathryn schloss ihren Master in Musik am Queens College in New York und ihren Bachelor in Musik an der Hofstra University ab.
 
Ricardo Marinello, Cavaradossi – Ricardo Marinello studiert anfangs bei dem Tenor Werner Compes in Düsseldorf und danach an der Musikschule in Krefeld bei Fr. Chao-Li Chen bis er dann im Jahr 2008 seine klassische
Gesangsausbildung an der renommierten Robert-Schumann Musikhochschule in Düsseldorf, bei
Frau Prof. Jeanne Piland, Boris Statsenko und Prof. Konrad Jarnot, fortsetzt.
Bühnenerfahrung sammelt der junge Tenor schon während seines Studiums bei Produktionen der
Hochschule Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein: Als Don Luigino/
Zeferino in der Oper „Il viaggio a Reims“ von G. Rossini, als Paco in Manuel de Fallas Oper „La
vida breve“, als Monostatos und Tamino in „Die Zauberflöte“ von W.A.Mozart , sowie als Matrose in
der Barock Oper „Dido and Aeneas“ von Henry Purcell.
Eine rege Konzerttätigkeit mit hochrangigen Ensembles und Kollegen, den Düsseldorfer
Symphonikern, dem European Philharmonic Orchestra und anderen lassen Ricardo Marinello
wertvolle Erfahrungen sammeln. Dazu gehören wiederholte Engagements in renommierten
Häusern wie der Tonhalle Düsseldorf, dem Gasteig in München oder der Berliner Philharmonie.
Es folgen verschiedene Auszeichnungen und Preise: wie 2012 den Fritz-Atzl Workshop-Preis.
2011 erhält Marinello vom Richard-Wagner-Verband ein Stipendium nach Bayreuth. Im selben Jahr
engagiert das Krefeld/Mönchengladbach Theater ihn für die Kinderoper-Produktion „Die
Seejungfrau Rusalka“, in der er die Rolle des Prinzen übernimmt.
Meisterkurse absolviert er bei KS Christa Ludwig, KS Peter Schreier, Tom Krause,
Werner Compes, Prof Konrad Jarnot, Prof. Krisztina Laki und Saverio Suarez-Ribaudo
Neben seinem Wirken auf den Opern- und Konzertbühnen widmet sich Ricardo Marinello mit Herz
und Seele auch der Geistlichen Musik: Er singt Oratorien von Bach, Haydn, Beethoven, Gounod
und Dvorak. Im Januar 2014 brilliert er als Solist bei der Aufführung die C-Dur Messe von
Beethoven mit dem Rundfunkchor Berlin unter der Leitung von Simon Halsey in der Berliner
Philharmonie.
2015 wird er Preisträger des 1. Internationalen Lied – Festivals am Zürichsee.
Martin Timmy Haberger ist in seinen bald 40 Jahren Bühnenerfahrung schon in den
verschiedensten Rollen und Produktionen zu sehen gewesen. Er studierte am renommierten Max-
Reinhardt-Seminar in Wien, Diplom 1983; seine Lehrer waren unter anderem Prof. Samy Molcho
und Prof. Horst Coblenzer. Er spielte am Burgtheater in Wien, Staatstheater Braunschweig,
Staatstheater Kassel u. v. a. Seine Rollen umfassten unter anderem Hamlet, Biff in Tod eines
Handlungsreisenden, Figaro in Der tolle Tag, Mackie Messer in Die Dreigroschenoper u. v. a.
große Schauspielrollen. Zu seinen Rollen in diversen Musicalproduktionen gehören u. a. Mittel in
Anatevka, Jesus in Jesus Christ Superstar, Tony und Riff in West Side Story und Edgar Beane in
Titanic – Das Musical am Theater Neue Flora.
Immer wieder sieht man ihn im TV in Episodenrollen. Gerade hat er die Hauptrolle in einem
Spielfilm abgedreht, der im Frühjahr 2022 herauskommt.
Seit vielen Jahren ist er auch als Lehrer für Schauspiel tätig, so unterrichtete er unter anderem als
Dozent am Konservatorium Privatuniversität Wien, an der Stageschool in Hamburg, er war Leiter
des Theater Jugendclubs des Theaters Mönchengladbach.
Martin Timmy Haberger ist zweisprachig aufgewachsen Deutsch/Englisch
Kristin Heil, Schauspielerin – Kristin Heil absolvierte 2017 eine klassische Schauspielausbildung an der Schauspielschule Kassel. Währenddessen stand sie bereits als Marie in Georg Büchners WOYZECK am Jungen Theater Göttingen auf der Bühne.
 Bei den 66. Bad Hersfelder Festspielen spielte sie Kantorka in Ottfried Preußlers KRABAT, einer Produktion unter der Regie von Joern Hinkel, die mit dem Hersfeldpreis ausgezeichnet wurde. Direkt im Anschluss an ihre Schauspielausbildung ging Kristin Heil für ein Festengagement ans Landestheater Eisenach.
 Hier spielte sie u. a. Lotte in DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER, Krysia in DER JUNGE MIT DEM KOFFER, Mable Washington im Musical FAME und Hermia in EIN SOMMERNACHTSTRAUM. 2018 gastierte sie am Meininger Staatstheater als Marianne in SPUR DER STEINE.
 Kristin Heil wird regelmäßig von der Bühne für Menschenrechte für szenische Lesungen eingeladen, zuletzt fzür die NSU-Monologe, die im gesamten deutschsprachigen Raum aufgeführt werden.
 Das Genre Musical ist für Kristin Heil kein Neuland. Seit 2010 steht sie beim alljährlichen Musical-Sommer der Spotlight Musicals GmbH in Fulda auf der Bühne, u. a. in BONIFATIUS, DIE PÄPSTIN, KOLPINGS TRAUM, DIE SCHATZINSEL und als Swing in DER MEDICUS.
 2019 war sie in der neuen Stage Entertainment Produktion THE BAND als junge Claire / Zweitbesetzung junge Heather im Theater des Westens und seit der Spielzeit 2020/2021 ist sie am Schleswig-Holsteinischen Landestheater als Gast unteranderem als Nora zu sehen.
Zuletzt gab sie ihr choreographisches Debut bei den 70. Bad Hersfelder Festspielen in der Uraufführung von DER CLUB DER TOTEN DICHTER.

Tjaard Kirsch, Klavier – Bevor Tjaard Kirsch seine Liebe zum Musical entdeckte, absolvierte er das klassische Kapellmeisterstudium in seiner Heimatstadt Hamburg.
Über die Stationen Flensburg und Gießen, wo er als Korrepetitor tätig war, kam er wieder nach
Hamburg zurück, um am Operettenhaus Dirigent bei der deutschen Produktion von „CATS“ zu
werden. Im Anschluss daran war er für die Stage Entertainment Shows „Der König der Löwen“,
„Mamma Mia“, und „Liebe stirbt nie“ tätig. Er dirigierte am Stadttheater Lüneburg und leitete eine
Produktion von „Evita“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg. Als stellvertretender musikalischer Leiter war er am Musicaltheater Bremen tätig, wo er in enger Zusammenarbeit mit den Autoren bei der europäischen Erstaufführung des Musicals „Marie Antoinette“ mitgewirkt hat. Seit vielen Jahren ist Tjaard Kirsch musikalischer Leiter der Freilichtspiele Tecklenburg.
Für die AIDA-Kreuzfahrtschiffe arbeitet er als musikalischer Einstudierer und Supervisor der
Showensembles. Auch wenn ihn sein Werdegang nach einer klassischen Grundausbildung überwiegend in große Musicalproduktionen geführt hat, ist er froh, dass ihm am Hamburger Alleetheater die Möglichkeit gegeben wird, seine Liebe zur klassischen Musik in den Kinderopern zu äußern. So hält er die Verbindung zu seinen klassischen Wurzeln und kann außerdem seine Erfahrung als Musicaldirigent bei der Komposition der Kindermusicals einbringen, die seit einigen Jahren regelmäßig auf dem Spielplan stehen. Eine Herzensangelegenheit ist ihm auch das Unterrichten. Für die Arbeit mit Studenten wurde er an die Musikhochschule/Münster, die Stage School/
Hamburg und die Neue Akademie der darstellenden Künste verpflichtet.

Laura Saleh und Kristin Heil-26 Juli, 18:00 Uhr

Als Tochter musikalischer Eltern wuchs Laura Saleh in einem idyllischen Dorf an der Ostsee auf. Sie begann direkt nach dem Abitur ein Bachelorstudium in Pop/Welt-Gesang mit Klassik in Rostock. Im Anschluss folgte ein Masterstudium in Klassikgesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, welches sie 2017 beendete.
Seitdem ist Laura, die mittlerweile in Hamburg lebt, sowohl als Musicaldarstellerin, Popsängerin und Gesangsdozentin in verschiedensten Produktionen, Bandprojekten und Musikschulen aktiv. Sie war zum Beispiel am Volkstheater Rostock als Sheila Franklin in Hair zu sehen (2018), danach arbeitete sie für Stage Entertainment in dem Musical The Band in Berlin und München (2019) und tourte als Tina mit Bibi und Tina – Das Konzert durch Deutschland (2019/2020). Zuletzt spielt sie Kate Mullins in Titanic bei den Schlossfestspielen Schwerin im Juni/Juli 2021. Außerdem ist sie Teil der Electro-Latin-Rock-Band „Catnip Police“, der “Tramp Cats Big Band“, den Coverbands „Sweet Temptations“ und „Black Coffee“ und der A Cappella-Band „str8voices“
Kristin Heil absolvierte 2017 eine klassische Schauspielausbildung an der Schauspielschule Kassel. Währenddessen stand sie bereits als Marie in Georg Büchners WOYZECK am Jungen Theater Göttingen auf der Bühne.
 Bei den 66. Bad Hersfelder Festspielen spielte sie Kantorka in Ottfried Preußlers KRABAT, einer Produktion unter der Regie von Joern Hinkel, die mit dem Hersfeldpreis ausgezeichnet wurde. Direkt im Anschluss an ihre Schauspielausbildung ging Kristin Heil für ein Festengagement ans Landestheater Eisenach.
 Hier spielte sie u. a. Lotte in DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER, Krysia in DER JUNGE MIT DEM KOFFER, Mable Washington im Musical FAME und Hermia in EIN SOMMERNACHTSTRAUM. 2018 gastierte sie am Meininger Staatstheater als Marianne in SPUR DER STEINE.
 Kristin Heil wird regelmäßig von der Bühne für Menschenrechte für szenische Lesungen eingeladen, zuletzt fzür die NSU-Monologe, die im gesamten deutschsprachigen Raum aufgeführt werden.
 Das Genre Musical ist für Kristin Heil kein Neuland. Seit 2010 steht sie beim alljährlichen Musical-Sommer der Spotlight Musicals GmbH in Fulda auf der Bühne, u. a. in BONIFATIUS, DIE PÄPSTIN, KOLPINGS TRAUM, DIE SCHATZINSEL und als Swing in DER MEDICUS.
 2019 war sie in der neuen Stage Entertainment Produktion THE BAND als junge Claire / Zweitbesetzung junge Heather im Theater des Westens und seit der Spielzeit 2020/2021 ist sie am Schleswig-Holsteinischen Landestheater als Gast unteranderem als Nora zu sehen.
Zuletzt gab sie ihr choreographisches Debut bei den 70. Bad Hersfelder Festspielen in der Uraufführung von DER CLUB DER TOTEN DICHTER.

“Dick im Geschäft”-27 Juli, 18:00 Uhr

Angekündigt ist ein persönlicher Einblick in den Bühnenalltag – von den Anfängen in der heimischen Theatergruppe Assenheim, über seine Studienzeit in Berlin, bis hin zu seinen deutschlandweiten Engagements zuletzt als Elton John im Musical „die fabelhafte Welt der Amélie“ in München. Für den sympathischen Künstler läuft es gut. Er unterrichtet an der Musicalschule in Mainz und spielt im Sommer bei der Weltpremiere von „Robin Hood – das Musical“ den Bruder Tuck in Fulda.
„Ein rarer Alleskönner jenseits der Edelmaße“ urteilte zum Beispiel die Wiener Zeitung und so kann sich das Publikum auf einen unterhaltsamen Abend für jung und alt mit Anekdoten zum Schmunzeln und vielleicht auch zum Schluchzen und viel Musik aus Musical, Pop und Operette freuen.
André Haedicke lebt in Friedberg, Hessen und studierte „Musical/Show“ an der Universität der Künste Berlin. Nach seinem Studium folgten Rollen in Musicals wie „The Addams Family“ (Pugsley) in Berlin, Wien und Duisburg, „The Full Monty“ (Dave) am Landestheater Linz, „Spamalot“ (Historiker/Fred/Herbert) im Zeltpalast Merzig, „49 1⁄2 Shades – die Musicalparodie“ (Christian Grey), „Footloose“ (Willard Hewitt) in Amstetten, „Dornröschen“ (Roderich) bei den Brüder Grimm Festspielen Hanau, „GYPSY“ (Angie) am Stadttheater Klagenfurt, „Der Schuh des Manitu“ (Winnetouch) bei den Freilichtspielen Tecklenburg, „Die Päpstin“ (Johannes) in Fulda und Hameln und „La Cage aux
Folles“ (Phaedra) im Grenzlandtheater Aachen.
Im Sprechtheater spielte André am Theater der Jugend Wien u.a. in „Herr der Fliegen“ (Piggy), „Die Brüder Löwenherz“ (Karl Löwenherz) und „Die drei Musketiere“ (König). Im vergangenen Jahr stand er in der europäischen Erstauführung von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ als Elton John, Hippolito und Gartenzwerg im Werk7 Theater München auf der Bühne und spielt immer wieder im selber geschriebenen Kammermusical „Wir machen Musik – ein Swingspiel“ die Rolle des Michaels.
André produzierte die Konzerte „Summer Swing Night“ und „The Sound of Movie“ im Theater
Altes Hallenbad Friedberg. Außerdem unterrichtet er mittlerweile angehende Musicalprofis und ist
als Referent u.a. für den VHA tätig.
Michael Lieb, Pianist und Dirigent, unterrichtet als Dozent Improvisierte Liedbegleitung an
der Universität Halle sowie der Musikhochschule Mainz und ist Leiter der Uni BigBand Halle. Als ass. Music Director war er bei „Die fabelhafte Welt der Amélie“ und „Fack ju Göthe“ in München und als musikalischer Leiter und Pianist in Molières Menschenfeind am Württembergischen Staatstheater Stuttgart sowie am Theater Pforzheim zu sehen.
Er komponiert und arrangiert Chor- und Orchesterliteratur, tritt regelmäßig als Pianist in unterschiedlichen Besetzungen auf und ist musikalischer Leiter des Metropolorchester Stuttgart. Er studierte an der
Musikhochschule Stuttgart.

Skilbeck-28. Juli, 18:00 Uhr

SAX, SAX, SAX!

Bombastische Bässe, sagenhafte Soli und rollende Rhythmen, gepaart mit Jazz, Rock und Techno,
vermischt zu einem Gebräu aus Energie, Melancholie und Leidenschaft, welches keine Augen trocken
lässt – das ist die Band Skilbeck. Die dreijungen Hamburger erschaffen mit ihrer Musik ein Abbild der
Postmoderne, welchesdas emotionale Vakuum der spartanischen Tristesse einer hungrigen
Gesellschaftnicht zu stillen vermag, ihr jedoch in einem Echo aus Resonanz völlig losgelöst begegnet
und die Audienz dabei ordentlich mit ihren Bässen durchjackelt.

Max Rademacher: Tenorsaxophon / Kontrabassklarinette
Max Boehm: Altsaxophon / Baritonsaxophon
Leon Saleh: Schlagzeug

Hip Hop Akademie Billstedt mit Special Guest Precious-29. Juli, 18:00 Uhr

Precious (Sängerin und Tänzerin)
Die Sängerin und leidenschaftliche Tänzerin Precious Wiesner hat vier Jahre lang beim Hamburger Musical-Erfolg „Der König der Löwen“ gespielt. Danach wirkte sie u.a. bei Kampnagel-Produktionen wie „12 Yards: Dein Spiel beginnt!“ 2015 und 2016, „Ich.Du.Wir.Supahelden!“ 2017 sowie „Pool & Katoulati: Xo’Do-Allokan-Nu Das Wort am Ende des Hörers“ beim internationalen Sommerfestival 2017 mit. Zu sehen war sie darüber hinaus im Kinofilm „Hier kommt Lola“ und in der Folge 153 (Staffel 12) bei „Die Pfefferkörner“. Precious Wiesner war in Begleitung des „Young Spirits Gospel Chor“ Opener des Jubiläum Events am Millerntor 2010, mit darauffolgenden Auftritten bei „Tag der Legenden“ 2011 und im Jahr darauf bei „Nacht der Legenden“. Bei der alljährlichen Gala der „Hip Hop Academy“ singt Precious seit 2013 auf der K6, der großen Bühne des Kampnagel Theaters. Innerhalb ihrer Arbeit für die HipHop Academy steht Precious regelmäßig bei Events auf der Bühne, konnte bereits zwei Mal in der Elbphilharmonie performen sowie in der Barclaycard Arena zum jährlichen Handball-Event. Seit 2017 ist sie Teil der Gospel Blues Night in Hamburg und trat 2018 beim Benefizkonzert des Kiwanis e.V. gemeinsam mit dem amerikanischen Jazzmusiker Kenn Norris auf. Neben ihren Bühnen- und Konzerterfahrungen unterrichtet Precious Wiesner Musik, Tanz und Performance, zuletzt im Projekt „flüchtLINK“ des Vereins Lukulule e.V..

Leah Gordon und Michael Ashton-30. Juli, 18:00 Uhr

Leah Gordon, Lirico Spinto Sopran, absolvierte 2005 an der „Guildhall School of Music and
Drama“ in London ihren „Master of Music mit Auszeichnung“ . Die junge Kanadierin begann ihre
Karriere im Alter von 24 Jahren als festes Mitglied am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, an
welchem sie mit dem Repertoire des leichten Koloratursoprans begann. 2008 wechselte sie ans
Staatstheater Nürnberg, wo sie für die kommenden 10 Jahre als Erste Solistin angestellt war und für
lyrische Rollen engagiert wurde. Ein bedeutendes Jahr für Leah Gordon wurde 2016, als sie beim
internationalen „Elizabeth-Connell-Wettbewerb“ den zweiten Preis für aufstrebende dramatische
Sopranistinnen erringen konnte. Zu dieser Zeit begann sie gerade, sich stimmlich in das lyrischdramatische Fach zu bewegen und international Preise bei Wettbewerben wie “Magda Olivero”,
“Beppe de Tomasi”, “Vox Artis”, “Jole de Maria”, ”Marcello Giordani” und weiteren zu gewinnen,
u.a. auch den begehrten „Fulham Opera Verdi Preis“ und den „Nuovo Canto Wagner Preis“. Eine
besondere Ehrung war auch der erste Preis beim „Concorso Internazionale Elsa Respighi Liriche da
camera ottonovecento Italiano”, der sich im Besonderen um die Verbreitung des italienischen
Kunstlieds bemüht. Als erfahrene Liedinterpretin hat Leah Gordon Konzerte in vielen
internationalen Konzertbühnen gegeben, darunter so berühmte wie dem Teatro Filarmonico in
Verona. Sie ist auf zahlreichen deutschen Bühnen aufgetreten und war wiederkehrender Gast auf
dem Opernfestival in Glyndebourne und an der Bayerischen Staatsoper in München. Leah hat über
50 Opernrollen verkörpert, darunter vor allem Amelia (Un ballo in maschera), Contessa Almaviva
(Le nozze di Figaro), Liù (Turandot), Donna Anna (Don Giovanni), Rachel (La Juive) und Elettra
(Idomeneo). Ihr Debüt als Elvira (Ernani) wurde 2019 live auf Deutschland Radio Kultur
übertragen und als professionelle Aufnahme produziert. Sowohl die Aufführung als auch die
Aufnahme wurden in der Kritik begeistert gefeiert und für diverse Preise nominiert, u.a. für Leah
Gordon als die „musikalische Entdeckung des Jahres“. In der letzten Saison debutierte sie sowohl
am Saarländischen Staatstheater unter der Leitung von Sébastien Rouland als auch an der Opéra
Royal de Wallonie in Liége unter der Leitung von Maestro Paolo Arrivabeni mit der Partie der
Elisabeth de Valois (Don Carlos), was ihr zusätzliche Aufmerksamkeit bei den Kritikern einbrachte.
Im Jahr 2021 sind vier weitere Rollendebüts geplant: als Desdemona (Otello) am Staatstheater
Cottbus, als Rosalinde (Die Fledermaus) und als Elisabeth (Tannhäuser) bei den Opernfestspielen
Heidenheim, und als Titelrolle in Fidelio beim Lech Classic Music Festival.


Michael Ashton stammt aus den USA, wo er zwanzig Jahrelang in San Francisco, Los Angeles und Las Vegas als musikalischer Leiter, Arrangeur, Dirigent und Pianist bei Produktionen wie das ständige ausverkaufte Musicals “Beach Blanket Babylon” tätig war. 1989 bereitete er zusammen mit dem “A Chorus Line” Komponist Marvin Hamlisch das Eröffnungstitels der Oscar Verleihung vor. Seit 1991 ist Michael in Hamburg tätig. Er ist aufgetreten als musikalischer Leiter und/oder Pianist in mehreren Shows im Engelsaal, Winterhüder Fährhaus, dem Theaterschiff, Schmitts, Ernst-Deutsch Theater sowie anderen Spielplätzen im Großbereich Hamburg. Er war sechs Jahre tätig als Korrepetitor bei “Cats” in Hamburg und hat als Dozent 
an der Stage School, Stella Academy und Joop van den Ende Academy gearbeitet. Michael ist auch außerhalb Hamburg mit Musical Workshops sehr beschäftigt und hat u.a. in Mailand, Korea, und China mehrere solchen Workshops gemacht.

Kathryn Wieckhorst und Klaus Wiegmann-31. Juli, 18:00 Uhr


Kathryn Wieckhorst, geboren in New York, ist eine in Hamburg lebende Sopranistin. In August wird sie Zeliha in der Weltpremiere von Planet Billstedt mit dem KulturPalast Billstedt singen. Zuletzt sang Kathryn die Europapremiere von A Love Letter from Rosa Luxemburg mit Musik von Leonard Lehrman nach den Worten von Rosa Luxemburg im Glockenhaus in Lüneburg und in dem Alten Zollamt in Rothenburgsort. Kathryn sang eine ihrer Signature-Rollen, Fiordiligi in Cosi fan tutte, mit den Bergedorfer Musiktagen im Sommer 2018. Im September 2018 spielte sie Auszüge aus La Traviata im Rahmen der Lange Nacht der Literatur. Seit ihrem Umzug nach Hamburg ist sie in Liederabenden in Orten wie der Thomaskirche in Rothenburgsort, der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe und im Rahmen der Reihe Wohnzimmerliebe zu sehen. 2018 gab sie ihr italienisches Konzertdebüt in der Santa Croce Church in Florenz und sang das Sopransolo in Steve Edwards’ Ave Maria Mass mit MIDAM International. Sie arbeitet häufig mit bildenden Künstlern zusammen, trat im Levantehaus zur Eröffnung der jüngsten Galerie Kunststätte am Michel auf und war in Eckernförde für die Ausstellung “Seeing Sounds” im Natur und Kultur Carlshöhe e.V. zu sehen. im Jahr 2018.  Seit 2020 ist sie die „Managing Diva“ für den Hamburger Kapitel Opera on Tap geworden. Sie ist auch Mitbegründerin des Project Skycradle in Rothenburgsort.
Weitere Rollen, die sie gespielt hat, sind: Konstanze in Die  Entführung aus dem Serail; Königen der Nacht in  Die Zauberflöte; Violetta in  La Traviata; Lady mit einer Kuchendose in Postkarte aus Marokko; die Titelrolle in  Suor Angelica; die Lady mit den Tattoos in Ich bin der Welt abhanden gekommen; die Gräfin in Le Nozze  di Figaro; Musetta in La Bohéme; Micaela in Carmen, und Blanche in Dialoge der Karmeliten  mit Kompanien wie der Long Island Opera Company, dem Operntheater von Montclair, der Bel Cantanti Oper, dem Festival der Ägäis und mehr. Im Juli 2013 debütierte sie als Fiordiligi  in Mozarts Cosí  fan tutte beim Festival der Ägäis in Syros, Griechenland. Dort sang sie auch Mme. Goldentrill in Mozarts Der Impresario als Teil des griechischen Opernstudios. Kathryn war zweimal als Solistin in der Carnegie Hall mit MidAmerica Productions aufgetreten und sang die Sopransoli in John Rutters Requiem und Vivaldis  Gloria. Kathryn war auch eine solistische Mitsopranistin mit dem Gemini Youth Orchestra, Queens Symphony Orchestra, dem Nova Philharmonic,  OperaOggi, als Solistin in der Kathedrale von Saint Patrick und der Brooklyn Queens Conservatory Summer Opera Series, sang Musik wie das Sopransolo in Beethovens  Missa    Solemnis, Joel Mandelbaums The Past is Now,  Mahlers  Lieder eines Fahrenden Gesellen und die Sieben letzten Worte Christi von Dubois und Franck, unter vielen anderen.
Als talentierte Interpretin zeitgenössischer Musik (teilweise aufgrund ihrer angeborenen absoluten Tonhöhe) arbeitet Kathryn gerne mit einer Reihe lebender Komponisten zusammen, darunter Ellen Mandel, Lori  Laitman, Joel Mandelbaum, Bruce Saylor, Mario Stork, Daniel Felsenfeld und viele mehr.  2012 sang sie die Rolle der Barbara in der Uraufführung von Dr. Saylors The Imagemaker. 2022 wird sie die Rolle des Maman in der Europapremiere von Dr. Mandelbaums The Village singen, und in 2023 wird sie in Karlheinz Stockhausen’s Sternklang auftreten
Kathryn schloss ihren Master in Musik am Queens College in New York und ihren Bachelor in Musik an der Hofstra University ab.


 
Klaus Wiegmann wurde am 15.12. 1975 in Warendorf geboren. Sein Studium der Musikwissenschaft (Hauptfach), Kunstgeschichte, Philosophie und Ethnologie absolvierte er in Münster und Hamburg. Internationale Studienaufenthalte führten ihn nach Italien und Frankreich. Seit 2008 gibt er regelmäßig Konzerteinführungen zu den Elbphilharmonie-konzerten, seit der Eröffnung der Elbphilharmonie in beiden Sälen. 
Er arbeitet als Dramaturg und Produzent für verschiedene Theater-, Kunst- und Musikprojekte. 2009 schrieb er die Musik zu dem Kindermusical “Zellchen und seine Freunde”. Von September 2010 bis Januar 2011 hat er als künstlerischer Leiter die Ausstellung “Dimensionen der Sprachlosigkeit” mit Bildern des Malers Theo Schäfer kuratiert, und von Juli 2010 bis März 2011 zeichnete er für Leitung, Produktion, Dramaturgie und Textfassung des Theaterstücks “Herr Paul” von Tankred Dorst verantwortlich (Premiere am 4. März 2011 im “Centro sociale”), in dem unter der Regie von Julia Weden u.a. die Schauspieler Max Herbrechter, Brigitte Böttrich, Wolfgang Noack (Herr Paul) mitwirkten. Er ist in den Hamburger Kammerspielen, auf dem Hamburger Rathausmarkt, in der Europa-Passage usw. aufgetreten. Als Klavier- und Gitarrenbegleiter diverser Sängerinnen und Sänger wird er regelmäßig im norddeutschen Raum gebucht. Gleichzeitig ist er als Klavier- und Gitarrenlehrer tätig. Klaus Wiegmann arbeitet gern mit Kindern zusammen und ist in diversen Hamburger Grundschulen aufgetreten; 2009 leitete er ein Theaterprojekt an einer Wandsbeker Grundschule, bei dem die Kinder ihr eigenes Stück geschrieben haben (Titel: “Traumjunge”). 
Schon als Jugendlicher hat Klaus Wiegmann ehrenamtlich mit behinderten Menschen gearbeitet, zunächst im Verein VIBO (Verein für Inklusion von Menschen mit Behinderung in Ostbevern). In Hamburg betreut er im Rahmen des Vereins “Lebenshilfe Hamburg e.V.”  Menschen mit Behinderung, die eine besondere musikalische Begabung haben.
 

str8voices- 1. August, 17:00 Uhr

A cappella-Band “str8voices”, 12.09.2020, Hannover, Foto: Helge Krückeberg

str8voices – Hannoveraner A-Cappella-Band
 
str8voices – diese Formation verbindet sieben SängerInnen aus Hannover, Hamburg und Berlin, die schon seit 13 Jahren zusammen Musik machen, auf Tour gehen, kreative Videos produzieren und sich der Pop- und Jazzmusik verschrieben haben.


Die Band ist mehrfacher Preisträger in nationalen und internationalen Wettbewerben (1. Preis – Deutscher Chorwettbewerb 2014 in Weimar, Sonderpreis „kreativste Arrangement und Performance“ – vokal.total 2016 in Graz/Österreich) und sang schon mit renommierten KünstlerInnen wie den New York Voices auf einer Bühne.


Mit ihrem neuen Programm „A Whole New World“ holen str8voices unvergessliche Filmmusiken von der großen Leinwand auf die A-Cappella-Bühne. Das Ensemble, das sind Alex, Saddo, Liza, Martin, Merle, Jan und Laura, entführt das Publikum in ganz neue Klangwelten, die es so schnell nicht aus den Ohren oder seinem Herzen verliert: Blockbuster-Hymnen und zarte Zwischentöne werden zum A-Cappella-Soundtrack im unvergleichlichen str8voices-Stil – von Bohemian Rhapsody über ikonische Disney-Songs bis hin zu einem Medley aus legendären Filmmelodien sowie unvergesslichen Klassikern aus Kill Bill oder James Bond. Mal als harmonisches Ganzes, mal als beachtliche Einzelleistung, aber immer mit viel Gefühl. Und wer großes Kino jederzeit zu Hause erleben möchte, sichert sich die passende CD zum Programm. Also: Licht aus, Film ab!


Bastien und Bastienne- 2. August, 18:00 Uhr

Leonore Laabs, Bastienne
Hubert Schmidt, Bastien

Gespielt wird eine Oper für Kinder, geschrieben von einem Kind! Denn Wolfgang Amadeus Mozart
schrieb das Singspiel „Bastien und Bastienne“ 1768 im Alter von 12 Jahren. Erzählt wird in der
Inszenierung von Regisseur Björn Kruse eine Geschichte um wahre Freundschaft zwischen zwei
Kindern. Der Bastien wird gesungen von dem Tenor Hubert Schmid, der einem Millionenpublikum
durch die Mitwirkung in der bekannten Formation „Die jungen Tenöre“ bekannt wurde und u.a. an
der Bayerischen Staatsoper und der Mailänder Scala auftrat. Bastienne ist die Sopranistin Leonore Laabs, die u.a. am Prinzregententheater München, an den Münchner Kammerspielen, am Staats-
theater Nürnberg und im Disney- Film „Hexe Lilli“ gesungen hat. Der junge Pianist und Dirigent Valentin Kirsch begleitet die Vorstellung am Klavier. Aufgewachsen in einem Musikerhaushalt hat er
früh Bekanntschaft gemacht mit den Meisterwerken der Klassik. Zur Zeit studiert er Dirigieren in
Hamburg.

Valentin Kirsch, Klavier
Björn Kruse, Regisseur

From Father to Son-3. August, 18:00 Uhr

Musical-Konzert „From Father to Son”
Zwei Stimmen, ein Klavier. Peter Frank, Entertainer und Musical-Komponist
(„Der Graf von Gleichen“, „Jesus-ganz.nah.dran“) und Musical-Darsteller
Johann Zumbült (Gewinner des „StudyUp-Awards“ der Hochschule Osnabrück)
laden zu einem Vater-Sohn-Konzertprogramm ein. Es erklingen sehr persönlich
ausgewählte Musicalsongs und -duette aus dem „Phantom der Oper“, „Les
Misérables“, „Jesus Christ Superstar“, „Frühlingserwachen“,“Rent“,
„Hamilton“, „We will rock you“ u.v.a.

Cordula Decker mit der Hargassner Mohr Band-4. August, 18:00 Uhr

Die Stepptänzerin Cordula Decker tanzt und trainiert seit vielen Jahren mit
internationalen Größen auf höchstem Niveau. Viele angehende Tänzer und
Musicaldarsteller haben schon von ihrer Tätigkeit als Dozentin profitiert. Ferner produzierte
sie ihre eigene Tap Show “Tap im Park”. Im März 2021 hatte sie erstmalig die Chance mit
der “Hargassner Mohr Band” zusammen zu spielen.
Die Band
Anja Mohr
Unsere Pianistin ist nicht nur eine hervorragende Komponistin, sondern spielt auch selbst
interessante, emotionale und manchmal ganz schön abstrakte Klavier-Improvisationen.

Lorenz Hargassner
Der Saxophonist ist auch ein leidenschaftlicher Moderator, genießt die Bühne und das
Zusammenspiel. Seine Frau und er haben die HARGASSNER MOHR BAND gegründet

Ole Seimetz
In seiner Band “Urban Funk Bash” spielen Lorenz und er schon seit Jahren zusammen – befreundet
sind sie aber noch länger. Außerdem ist Ole ein hervorragender Toningenieur

Oliver Karstens
Der Spezialist für die Grundtöne und das Fundament ist nicht nur ein super Begleiter sondern auch
ein herausragender Solist!

Stefan Matthewes und Martin Gonschorek-5. August, 18:00 Uhr

Schon als der Hamburger Pianist Stefan Matthewes 1986 mit dem 4. Klavierkonzert von L. v.
Beethoven debütierte, befand das Hamburger Abendblatt: „Fast schon perfekt, durchweg brillant
und überraschend reif im musikalischen Ausdruck…“ Mittlerweile ist er dem Publikum als Musiker
bekannt, „der über ausgeprägten Gestaltungswillen und große Ausdruckskraft verfügt…ein Pianist
mit Persönlichkeit.“ resümierte die Neue Westfälische.
Matthewes stammt aus einer Musikerfamilie, erhielt schon in seiner Jugend Kompositionsunterricht
und studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Dort beendete der
Masefieldstipendiat sein Klavierstudium bei Prof. Elgin Roth mit dem Konzertexamen. Seine an der
Hamburger Hochschule begonnene Unterrichtstätigkeit setzte er an der Universität Bremen und am
Institut für Musikpädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg fort. Mittlerweile leitet
er eine Klavierklasse am Hamburger Konservatorium.
Auftritte mit Klavierkonzerten von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Béla Bartók
führten ihn ins In- und Ausland.
Martin Gonschorek gehörte der Meisterklasse von Karlheinz Zoeller (Solo-Flötist der Berliner
Philharmoniker) an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater an. Internationaler Kuhlau-
Wettbewerb, Masefield-Stipendium und Konzertexamen begründeten sein Repertoire klassischer
und romantischer Solokonzerte wie z.B. jene von Mozart, Nielsen und Ibert. Über letzteres schrieb
die Welt: »Hierbei ist quirlige Geläufigkeit gefragt, mit ihr brillierte Martin Gonschorek«.
Seine großen Ausdrucksmöglichkeiten auf der modernen Flöte führten zu einer kontinuierlichen
Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur, wo Martin Gonschorek seit 1995 regelmäßig im
Rundfunk und auf dem Podium zu Gast ist.
Konzerte führten ihn unter anderem in die USA, Japan und China.
Seit 2000 gehört er zur Formation Weisser Rausch und besitzt inzwischen einen Ruf als Spezialist
für hochexpressive, ausgefeilte Kammermusikprogramme.

Martin Gonschorek und Stefan Matthewes musizieren seit mehr als zwanzig Jahren
kontinuierlich miteinander. Die beiden für ihr eigenwilliges und ausdrucksstarkes Spiel bekannten
Individualisten steuern in ihrer intensiven Zusammenarbeit ein Höchstmaß an künstlerischer
Verschmelzung und Vernetzung an. Die Gütersloher Glocke resümierte: „Die beiden virtuosen
Individualisten haben es zu einer Seelenverwandtschaft gebracht, die in ein traumhaftes
harmonisches Zusammenwirken mündete. Die Zuhörer spürten intuitiv, dass sie soeben zu Zeugen
einer Sternstunde der Kammermusik geworden waren und wussten dies angemessen zu
honorieren.“
Auf der Suche nach künstlerisch adäquaten Aufführungsformen und Konzertformaten entstand in
Zusammenarbeit mit ihrem Direktor Michael Petermann die neue Hamburger Kammermusikreihe
Bunkerrauschen, die mittlerweile unter dem Namen Musik auf dem Hügel im Blankeneser
Goßlerhaus das Hamburger Kulturleben bereichert.
Mehrere Produktionen beim Deutschland-Radio Berlin und CD – Einspielungen dokumentieren
Interpretationen des Duos.


Sommernachtstraum-6. August, 18:00 Uhr

Erike Kirsch studierte Klavier u.a. bei Marco de Almeida. Seit vielen Jahren ist sie eine gefragte
Orchestermusikerin. Ihre große Liebe gilt aber auch dem solistischen Musizieren im Schauspiel.
Michèle Schröder stammt aus den Niederlanden. Dort studierte sie zunächst Schulmusik. Danach
nahm sie ein Klavierstudium auf, das sie in Hamburg fortführte. Nach Ihrem Diplom in Rotterdam
profilierte Michèle Schröder sich in den Niederlanden und in Deutschland vor allem als
Kammermusikerin.

Unter Anderem Max-7. August, 18:00 Uhr

Max Florian Kühlem
„Wer hat hier wen domestiziert – der Weizen uns oder wir den Weizen?“ Wenn so eine Textzeile zu einem Ohrwurm-Refrain wird, dann kann nur Unter anderem Max am Werk sein. Hinter dem Projekt stehen wechselnde Besetzungen um den Singer-Songwriter, Gitarristen und Pianisten Max Kühlem aus dem Ruhrgebiet. Folkige Stücke mit deutschen Texten und melancholischem Einschlag werden zu freundlichem, schillernden Pop, werden zu Hamburger Schule, werden zu Americana. In neuen Songs geht es um die Klima-Proteste, die unstillbare Sehnsucht nach einem anderen Leben im Homeoffice, die Schwierigkeit, nach einer langen Zeit der Erstarrung wieder ins Leben zu finden. Neben eigenen Kompositionen gibt es bei Unter anderem Max immer auch Platz für lyrisches Liedgut von Joni Mitchell bis Neil Young, von Joseph Eichendorff bis Florine Stettheimer. Fast immer an seiner Seite: Robin Heimann am Akustik-Bass.
Unter anderem Max passt eventuell in folgende Genre-Schubladen: Singer/Songwriter, Folk, Kammerpop, Hamburger Schule, Americana, Indie, diverse.
 
Links:
https://unteranderemmax.bandcamp.com/
https://www.youtube.com/watch?v=zxPP_VbnYOM
https://www.youtube.com/watch?v=-OjfpBHTaFw
 

Nimmerwiedermehr: Das Kinderkrankenhaus von Rothenburgsort-8. August, 17:00 Uhr

Mario Stork, Komponist

Es wird laut, und es wird politisch: 2021 bringt Mario Stork nach zehn Jahren Pause wieder ein neues Studioalbum heraus. Mit neuen Songs, mit kompletter Rockband und mit Texten, die das Zeitgeschehen kritisch beleuchten und hinterfragen, gleichzeitig aber auch Visionen für eine friedliche, gemeinsame Zukunft formulieren. So ist „Lebenswert“, das im Juni 2021 erscheinen soll, zwar unter dem Eindruck der Pandemie entstanden, jedoch handelt es sich um kein reines Corona-Album, vielmehr um eine Sammlung von 14 Songs, die sich um die Frage drehen, in was für einer Welt wir (nach der Krise und überhaupt) leben wollen.
Wenn er nicht mit seiner Band auf der Bühne steht oder im Heimstudio an der neuen Platte feilt, arbeitet der Gelsenkirchener Mario Stork als Komponist, Songwriter, Arrangeur, Pianist und Journalist. Zu seinen Bühnenwerken und Musicals zählen „Deutschland. Ein Wintermärchen“ (2007), „Wo Liebe ist“ (2008), „Der Tod und das Märchen“ (2012), „Ein Lied von Freiheit“ (2013), „Friedelinds Wahnfried“ (2016) und „Nimmerwiedermehr – Das Kinderkrankenhaus von Rothenburgsort” (2018). Er legte zwei Alben mit eigenen Chansons („Hinterm Spiegel“, 2007; „Weiter gehn“, 2011) vor und schrieb mehrere konzertante Kompositionen.
Als Arrangeur und musikalischer Leiter im Musicalgenre arbeitete Stork zehn Jahre lang bundesweit mit den Stars der Szene und leitete u.a. Tourneeproduktionen wie „Musical Tenors“, „Hollywood Dreams“, „Superstars des Musicals“ und „Merci Chérie“ sowie Soloprogramme von Andreas Bieber, Alexander Klaws, Jan Ammann, Mark Seibert u.a. Aktuell engagiert Stork sich auch verstärkt im pädagogischen Bereich. Mehr Infos unter http://www.mariostork.de.


Annika Bruhns-Herma

Geboren in Hamburg, aufgewachsen in Jerusalem, Israel und USA, Annika Bruhns ist seit über 35
Jahren auf internationalen Bühnen als Sängerin und Schauspielerin tätig. Nach ihrer Ausbildung an
der AMDA in NYC, USA folgten Hauptrollen in vielen Produktionen, u.a. Mamma Mia!, Elisabeth, Ich
war noch niemals in NY, JCS, Evita, Gambler, Gaudi. Neben ihrer Bühnentätigkeit ist die verheiratete
Mutter eines Sohnes für Projektarbeiten, in Film & TV, sowie als Dozentin und Public Speaking Coach
tätig. Ihre eigene Musikrichtung ist auf ihrer CD „ANNIKA“ hörbar und mehr Informationen gibt es
auf annikabruhns.de
Georg Münzel-Siegfried

Georg Münzel studierte zunächst Philosophie und Anglistik an der Universität Hamburg,
und dann Schauspiel am „Hamburgischen Schauspielstudio“.1994 ging er in sein erstes
Festengagement ans Theater Dortmund. Danach war er am Theater der Stadt Heilbronn
und schließlich vier Jahre am Staatstheater Nürnberg engagiert. Nach einer Elternzeit
arbeitet er seit 2000 freischaffend und hatte seitdem Gastengagements u.A. am Thalia
Theater, Ernst-Deutsch-Theater, Hamburger Kammerspiele, Altonaer Theater, Theater der
Jugend Wien und den Bad Hersfelder Festspielen. Dort erhielt er 2003 den „Großen
Hersfeld Preis“ für die Darstellung des Prinz von Homburg. Seit 2005 führt Georg Münzel
auch Regie, 2015 erhielt er für seine Dramatisierung von FAST GENIAL von Benedict
Wells am Altonaer Theater den Rolf-Mares-Preis in der Kategorie Herausragende
Inszenierung. 2014 gewann er als Autor mit seinem Stück HIROSHIMAPLATZ den
Publikumspreis bei den Autorentagen STÜCK AUF! am Schauspiel Essen. Zuletzt
inszenierte er am DT Göttingen, an den Hamburger Kammerspielen, am Altonaer Theater
und am Theater Naumburg.

Laura Saleh-Anna 1

Als Tochter musikalischer Eltern wuchs Laura Saleh in einem idyllischen Dorf an der Ostsee auf. Sie begann direkt nach dem Abitur ein Bachelorstudium in Pop/Welt-Gesang mit Klassik in Rostock. Im Anschluss folgte ein Masterstudium in Klassikgesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, welches sie 2017 beendete.

Seitdem ist Laura, die mittlerweile in Hamburg lebt, sowohl als Musicaldarstellerin, Popsängerin und Gesangsdozentin in verschiedensten Produktionen, Bandprojekten und Musikschulen aktiv. Sie war zum Beispiel am Volkstheater Rostock als Sheila Franklin in Hair zu sehen (2018), danach arbeitete sie für Stage Entertainment in dem Musical The Band in Berlin und München (2019) und tourte als Tina mit Bibi und Tina – Das Konzert durch Deutschland (2019/2020). Zuletzt spielt sie Kate Mullins in Titanic bei den Schlossfestspielen Schwerin im Juni/Juli 2021. Außerdem ist sie Teil der Electro-Latin-Rock-Band „Catnip Police“, der “Tramp Cats Big Band“, den Coverbands „Sweet Temptations“ und „Black Coffee“ und der A Cappella-Band „str8voices“

André Haedicke-Andreas

André Haedicke
lebt in Friedberg, Hessen und studierte „Musical/Show“ an der Universität der
Künste Berlin. Nach seinem Studium folgten Rollen in Musicals wie „The
Addams Family“ (Pugsley) in Berlin, Wien und Duisburg, „The Full
Monty“ (Dave) am Landestheater Linz, „Spamalot“ (Historiker/Fred/Herbert)
im Zeltpalast Merzig, „49 1⁄2 Shades – die Musicalparodie“ (Christian Grey),
„Footloose“ (Willard Hewitt) in Amstetten, „Dornröschen“ (Roderich) bei den
Brüder Grimm Festspielen Hanau, „GYPSY“ (Angie) am Stadttheater
Klagenfurt, „Der Schuh des Manitu“ (Winnetouch) bei den Freilichtspielen
Tecklenburg, „Die Päpstin“ (Johannes) in Fulda und Hameln und „La Cage aux
Folles“ (Phaedra) im Grenzlandtheater Aachen.
Im Sprechtheater spielte André am Theater der Jugend Wien u.a. in „Herr der Fliegen“ (Piggy),
„Die Brüder Löwenherz“ (Karl Löwenherz) und „Die drei Musketiere“ (König).
Im vergangenen Jahr stand er in der europäischen Erstauführung von „Die fabelhafte Welt der
Amélie“ als Elton John, Hippolito und Gartenzwerg im Werk7 Theater München auf der Bühne und
spielt immer wieder im selber geschriebenen Kammermusical „Wir machen Musik – ein
Swingspiel“ die Rolle des Michaels.
André produzierte die Konzerte „Summer Swing Night“ und „The Sound of Movie“ im Theater
Altes Hallenbad Friedberg. Außerdem unterrichtet er mittlerweile angehende Musicalprofis und ist
als Referent u.a. für den VHA tätig.


Ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin absolvierte Michaela Schober an der German Musical Academy in Osnabrück und studierte anschließend Vokalpädagogik am dortigen Konservatorium.
Nachdem sie als Preisträgerin beim Landeswettbewerb Gesang in Hagen hervorging, erreichte sie das Halbfinale beim Bundeswettbewerb Gesang. Seit 2004 stand sie regelmäßig auf der Bühne der Freilichtbühne Tecklenburg und verzauberte das Publikum dort unter anderem als „Nimue“ in CAMELOT, „Stiefschwester Mirinda“ in CINDERELLA, „Aloysia“ in MOZART! – DAS MUSICAL und als „Rosenfee“ in DIE SCHÖNE UND DAS BIEST. Darüber hinaus gehörte sie bei DRACULA, HAIR, JEKYLL & HYDE sowie LES MISERABLES zum Ensemble.
2008 bis 2010 gehörte sie in Oberhausen und Stuttgart „Cross Swing Gesang“ zum TANZ DER VAMPIRE-Ensemble, bevor sie sich ebenfalls in Stuttgart zum Ensemble der Produktion REBECCA zählen konnte. Als „Böse Stiefmutter“ erschreckte Michaela 2010 das junge Publikum in ASCHENPUTTEL – DAS MUSICAL. Im Sommer 2011 war Michaela Schober als „Soul Girl“ und im Ensemble von JESUS CHRIST SUPERSTAR auf der Tecklenburger Freilichtbühne zu erleben. Neben zahlreichen Konzertengagements präsentierte Michaela Schober 2013 ihre eigene Solo-CD „MUSICALS FROM THE HEART“. Weiterhin spielte sie die weibliche Hauptrolle „Giuseppina Verdi“ in der Welturaufführung von EIN LIED VON FREIHEIT – ROCKOPER. In der Welturaufführung von SOPHIES TRAUM in Essen verkörperte sie die „Elise“.
Sie startete als „Irene Molloy“ in HELLO DOLLY ins Jahr 2016.
Ebenfalls seit 2016 ist Michaela Schober Teil des LUTHER-Ensembles.
Im Juni 2018 gestaltete sie als Frieda Esserlin in NIMMERWIEDERMEHR – DAS KINDERKRANKENHAUS VON ROTHENBURGSORT abermals eine Rolle in einer Uraufführung. Ihre Stimme ist auch auf der NIMMERWIEDERMEHR-CD zu hören.
Michaela steht seit 2010 Musicalstar Jan Ammann bei seinen Solo-Programmen („Lampenfieber,“ „Farbenblind“, „Musical“) als Duett-Partnerin zur Seite. Ende 2017 veröffentlichte sie ihr Live-Album „Auf der Straße der Erinnerung“ mit dem sie in verschiedenen Theatern in Deutschland auftrat.
Sie brillierte in den großen Konzert-Produktionen im Colosseum Theater: dem „Mitternachtsball“ (2017 und 2018) und „When Musical Meets History“ (2019).
2019 spielte sie die Doppelrolle Mutter/Marioza im Musical „Die Päpstin“ in Schwäbisch Gmünd, außerdem war die Sängerin wieder mit Jan Ammann unterwegs und bei den neuen Tourneeformaten „Der Galaabend des Musicals“ und „A Musical Love Story“ der Musical-Experten von Sound Of Music-Concerts zu hören und zu sehen.
2020 überzeugte sie als Solistin zu Beginn der Tournee „This Is The Greatest Show“ in Düsseldorf, in der sie unter anderem im Schlussakt der Lettie aus dem Film „The Greatest Showman“ Gesicht und Stimme leiht. Die Tournee wird 2022 fortgesetzt.
 
Kathryn Wieckhorst-Schwester Eva

Kathryn Wieckhorst, geboren in New York, ist eine in Hamburg lebende Sopranistin. August wird sie Zeliha in der Weltpremiere von Planet Billstedt mit dem KulturPalast Billstedt singen. Zuletzt sang Kathryn die Europapremiere von A Love Letter from Rosa Luxemburg mit Musik von Leonard Lehrman nach den Worten von Rosa Luxemburg. Weitere Rollen: Konstanze in Die Entführung aus dem Serail; Königen der Nacht in Die Zauberflöte; Violetta in La Traviata; Lady with a Cakebox in Postkarte aus Marokko; Suor Angelica in Suor Angelica; die Lady mit den Tattoos in Ich bin der Welt abhanden gekommen; die Gräfin in Le Nozze di Figaro; Musetta in La Bohéme; Micaela in Carmen, Mme. Goldentrill in Der Impresario; Fiordiligi in Cosi fan tutte; und Blanche in Dialoge der Karmeliten mit Kompanien in den USA, Deutschland, Griechenland, und Italien. Sie war auch zweimal als Solistin in der Carnegie Hall aufgetreten.
Dirk Schattner-Text

Dirk Schattner hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Arbeiten aus dem Bereich Musiktheater in Deutschland, den USA, den Niederlanden, Belgien, Ungarn, und Griechenland vorgelegt. Zwischen 2003 und 2007 inszenierte Dirk Schattner eine Reihe von Produktionen für das Deutsche Nationaltheater Weimar – aus den Genres Oper, Operette, Musical und Schauspiel, darunter Offenbachs “PARISER LEBEN”, Heiner Müllers “BILDBESCHREIBUNG” und eine Filmfassung des Oratoriums “DAS BUCH MIT SIEBEN SIEGELN” von Franz Schmidt. Außerdem erlebte sein Musical DER GRAF VON GLEICHEN drei erfolgreiche Sommerspielzeiten in einem eigens dafür errichteten Festspielgelände bei Wandersleben, Thüringen.

Im Rahmen des Kulturhauptstadt-Programms RUHR.2010 produzierte Dirk Schattner mehr als 80 Kurzfilme basierend auf der Oper “Manon Lescaut” von Giacomo Puccini im Projekt “Internetoper. Für das internationale Festival of the Aegean in Syros, Griechenland, inszenierte er 2012 “Salome” von Richard Strauß, 2013 “Cosi fan tutte” von Wolfgang Amadeus Mozart und 2014 “Rigoletto” von Giuseppe Verdi als Jubiläums- Produktion 150 Jahre ApollonTheater Syros, 2015 L. Cherubinis “Medea” und 2016 Mozarts “Le Nozze di Figaro”.

Im Mai 2014 wurde seine Bühnenfassung von Franz Kafkas “Das Schloß” in Rostock uraufgeführt. Im Dezember 2014 gab Schattner sein USA-Debüt als Regisseur mit E. Kalmans Operette DIE CSARDASFÜRSTIN in Washington D.C., weitere Produktionen dort: ein Musiktheater-Projekt zu Gustav Mahler im Mai und einer Neuinszenierung von Mozarts DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL. Im Sommer 2018 wurde sein Musical NIMMERWIEDERMEHR, Das Kinderkrankenhaus von Rothenburgsort uraufgeführt, das in Berlin mit dem ersten Preis im Wettbewerb “andersartig gedenken on stage” und in Hamburg mit dem Bertini-Preis ausgezeichnet wurde. Dirk Schattner ist Lehrbeauftragter an der Stadtteilschule Hamburg-Bergedorf und unterrichtet an der Deutschen SchülerAkademie. Er lebt auf Long Island, New York, und in Hamburg.

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